Flint vom Glindhorst

(geboren 16.06.1995,
gestorben 10.09.2008)

Deckrüde von:
F vom Freesenberg / 1998
E vom Kleinkoogsdeich / 1999
A von der Üfter Heide / 2001
B vom Zedernholz / 2001
K von Limbon`s Pride / 2001

Flint vom Glindhorst

Geboren 1995 in Bad Oldesloe/ Schleswig-Holstein, bei der Züchterin Martha Evers, einem „eurasischen Urgestein“.

Nach langer Wartezeit kam ER  - Flint - 1995 zu mir: Ein wunderschöner mahagonifarbener Eurasierrüde mit chow-typischen Zügen, welcher die Erfüllung aller meiner Hunde-Träume darstellte.
Seit seinem Einzug damals bei mir ist nichts mehr so geblieben, wie es war:
„Alles hat sich mindestens verbessert.“

Wer war Flint:

Flint war ein offener und kontaktfreudiger Hund, der es liebte, im Mittelpunkt der streichelnden Hände zu stehen. Schmusen ging ihm über alles.
In der Beziehung zu seinen Menschen bestach er durch absolute Treue und enge,
emotionale Bindungsfähigkeit.

In seinem häuslichen Hunderudel brachte er sich in der großväterlichen Erziehung der Jungspunde Crazy Chilli und Dirty Django deutlich mit ein und auch innerhalb der vier Wurfaufzuchten (Arenberger Grund A-D) brillierte er durch instinktsicheren Welpenschutz. Fremden gegenüber verhielt er sich zurückhaltend, aber freundlich.

An seinem hundlichen nachbarschaftlichen Umfeld war er Zeit seines Lebens sehr interessiert - er mischte sich ein in die Welt der anderen Vierbeiner und sprach im Kontakt mit Rüden, die ihn „machohaft provozieren“ wollten, eine deutliche Hunde-Sprache. Der „Damenwelt“ hingegen legte er sein großes Herz quasi ganz charmant zu Pfoten. Und zeigte sich eine „interessiert“, engagierte er sich umso mehr.

Diese seine Vitalität war es, die Flint in jüngeren Jahren zu einem verlässlichen Deckrüden, auch für andere FCI- Eurasiervereine, machte: Alle fünf ihm vorgestellten Hündinnen deckte er erfolgreich und die jeweiligen Vereine erzielten dabei eine diesbezüglich umfangreiche Nachzuchtkontrolle.

Besonders zu erwähnen war sei in diesem Zusammenhang seine auch im zweistelligen Lebensalter vorhandene große Lebensfreude, derer auch „altersbedingte Zipperlein“ nicht viel anhaben konnte: Flint war immer „everybody`s darling“ - mit einem ungebrochenen, aber und später auch altersbedingten „weisen“ Charme. Er war einfach (m)ein Schatz und das Beste, was mir passieren konnte.

Schweren Herzens musste ich ihn 13 jährig am 10. September 2008 aufgrund von Komplikationen im diabetischen Unterzucker - Flint erkrankte drei Monate vor seinem Tod an Diabetes - über die Regenbogenbrücke gehen lassen.

Er lebt nun in seinen zahlreichen Nachkommen weiter und Chilli als seine Enkelin und auch Django (der seinen Uropa leider nur zwölf Wochen lang begleiten durfte) erinnern mich jeden Tag aufs Neue an diesen meinen wunderbaren Hund Flint vom Glindhorst!