Quetschung

Quetschungen werden durch Stoß, Aufprall, etc. ausgelöst und können u.a. auch beim sportlichen oder freizeitaktiven Training des Hundes sowie durch stumpfe Gewalteinwirkung (Schlag, Hieb, Stoß) entstehen. Kennzeichnend für eine Quetschung ist, dass die darüber liegende Haut unverletzt bleibt.

Der Grad der Gefährlichkeit hängt von der Art des darunter liegenden Gewebes ab: Quetschungen von Weichteilen sind meist harmlos, allerdings kann es auch zu schweren Gewebeschäden kommen.

Durch ruckartiges Ziehen an der Leine können z.B. die Luftröhre oder die Nerven der Halswirbelsäule gequetscht werden. Oft kommt es zu quetschenden Verletzungen im Bereich eines Gelenkes, z.B. der Gelenkkapsel und/oder der Bänder, der Knochenhaut und der Muskulatur. Dann kann sich in schlimmen Fällen ein Gelenkknorpel abspalten oder ein Muskelriss bilden. Bei schweren Quetschungen besteht die Gefahr des Blutverlustes ins Gewebe, sowie der Blutung und Verletzung innerer Organe.

Kennzeichen

Eine Quetschung wird begleitet von Wärme, Schwellung, Druckschmerz und evtl. von
Bewegungsstörungen.

Als 1.Hilfe – Maßnahme empfiehlt sich eine Kühlkompresse (kein Kühlakku) - und dann
sicherheitshalber zum Tierarzt.